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Sommerhock
2011mit dem Bundestagsabgeordneten
Im
Rahmen seiner Sommertour besuchte der Bundestagsabgeordnete Armin
Schuster Ballrechten-Dottingen. Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes
trafen sich etliche Bürgerinnen und Bürger, unter Ihnen auch Alt-Bürgermeister
Bernd Gassenschmidt, zu einem Sommerhock. Die aktuelle Bundespolitik
sowie zahlreiche Themen aus dem Wahlkreis standen im Mittelpunkt der vom
Ortsvorsitzenden Marco Reiner geleiteten Diskussion. Schuster betonte,
wie wichtig ihm die Sommerbesuche bei den Ortsverbänden seien: „Ab
Herbst muss ich wieder viel Zeit im Raumschiff Berlin verbringen. In den
Gesprächen im Wahlkreis geben mir die Menschen ein ehrliches Feedback,
was gut läuft und was wir in Berlin anders machen müssen. Das ist eine
gute Richtschnur.“ Hauptthema war die Eurokrise. „Ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, für die Zukunft des Euro zu kämpfen. Wie so oft wird Europa nach der Krise stärker dastehen als zuvor“, sagte Schuster zu den Sorgen vieler Bürger im Hinblick auf die Verschuldungskrise der Euro-Staaten. Schuster warnte jedoch davor, vorschnell zu Euro-Bonds zu greifen. Diese lösten nicht die Strukturprobleme der einzelnen Euroländer. Neben größerer Haushaltsdisziplin müssten etliche Länder auch politische und wirtschaftliche Reformen vorantreiben.
Bei
der Bildungspolitik zeigte sich Armin Schuster verärgert über
Presseberichte unter dem Motto: „Die CDU schafft die Hauptschule
ab.“ Fakt sei, dass immer mehr Kommunen aufgrund fehlender Schülerzahlen
Probleme hätten, eine funktionierende Haupt- und Realschule zu
finanzieren. Die Bündelung beider Angebote sei allemal besser als eine
Schulschließung. Schuster forderte in diesem Zusammenhang aber eine neue Diskussionskultur bei der CDU: „Wir müssen unsere Entscheidungen besser erklären und vor allem mit den Mitgliedern diskutieren.“ Dass dies nun bei der Bildungspolitik geschehe, am 10. September treffen sich die südbadischen CDU-Mitglieder dazu in Freiburg, stimmte Schuster zuversichtlich. Auch Alt-Bürgermeister Bernd Gassenschmidt forderte nach der Wahlniederlage im Land einen selbstbewussten Neuanfang. Ziel müsse es sein, in allerspätestens fünf Jahren wieder die Regierung zu übernehmen.
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| © CDU Ballrechten-Dottingen | |||||||||||||||||||||||