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Herr Bürgermeister Fehrenbach, vor rund 100 Tagen haben Sie nach einer überzeugenden Wahl im Februar am 1. Mai 2011 das Amt des Bürgermeisters von Ballrechten-Dottingen angetreten. 1.Wie fühlt es sich an, Bürgermeister von Ballrechten-Dottingen zu sein? Gut, ich
bin sehr gerne 2.Was war
Ihre erste Amtshandlung als Die Eröffnung des Mai-Hocks der Feuerwehr auf dem Castellberg. 3.Waren die ersten Wochen im neuen Amt so, wie Sie es sich vorgestellt haben? Mir war
klar, dass der Anfang schwer sein wird. 4.In Ihrem Kandidatenprospekt zur Wahl führen Sie 12 unterschiedliche Aspekte an, die für Sie wichtig sind und für die Sie stehen. Gibt es hierzu mittlerweile eine Rangreihenfolge? Ganz vorne
stehen für mich eine "offenen und bürgernahe Amtsführung"
und das "vertrauensvolle Zusammenarbeiten mit dem 5.Mit der Verabschiedung der Satzung für das Baugebiet Holzweg II haben Sie einen wichtigen Punkt der anstehenden Herausforderungen ein gutes Stück vorangebracht. Wie schätzen Sie hier nun das Interesse der Kauf- und Bauwilligen ein? Für die 19 Bauplätze gab es im Vorfeld 12 Interessenten aus unserer Gemeinde und 4 von außerhalb. Ich hoffe sehr, dass möglichst viele davon ihre Absicht jetzt umsetzen. Die Zeit dazu ist jetzt sehr günstig, u. a. wegen des günstigen Zinsniveaus für Baukredite. 6.Die Frage nach dem Lebensmittelmarkt interessiert besonders. Wann können die Bürgerinnen und Bürger von Ballrechten-Dottingen im Edeka-Markt in Oberdottingen einkaufen? Wir alle wünschen uns, möglichst bald. Bevor vom Betreiber dazu ein Bauantrag gestellt werden kann, muss erst ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Der setzt wiederum die Änderung des zu Grunde liegenden Flächennutzungsplanes der Verwaltungsgemeinschaft Heitersheim, Ballrechten-Dottingen und Eschbach voraus. Dort befinden wir uns in der vorgezogenen Bürger- und Behördenbeteiligung. Erst seit kurzem liegen alle Stellungnahmen auf dieser Verfahrensstufe vor. Das heißt, es gibt noch einiges an Hausaufgaben zu erledigen. 7.Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stellt sich erfreulich dar. Ist dieser Aufschwung auch in der Gemeinde spürbar und wenn ja, was bedeutet dies für die Verwaltung? Bisher hat sich das noch nicht auf den Gemeindehaushalt ausgewirkt. Im Haushaltsplan für das laufende Jahr ist eine Kreditaufnahme in Höhe von 708.500 Euro vorgesehen. Davon musste bisher noch nichts in Anspruch genommen werden und es bleibt zu hoffen, dass auch in der zweiten Jahreshälfte nur eine möglichst geringe Kreditaufnahme notwendig sein wird. 8.In der
Raumschaft sind Sie hinsichtlich der Amtszeit als Im Kreis meiner Kollegen fühle ich mich sehr wohl. Ich bin beeindruckt, mit welcher Offenheit ich aufgenommen wurde. 9.Bei verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen konnten sich die Bürger davon überzeugen, dass Sie sich in Ihrer Ansprache oder auch Grußwort sehr intensiv und passend mit dem Anlass beschäftigt haben. Woher gewinnen Sie diese Erkenntnisse und kostet dies alles nicht sehr viel Zeit? Es freut mich sehr, wenn meine Ansprachen und Grußworte gut ankommen. Manchmal habe ich eine spontane Idee und so manches Mal muss ich heftig improvisieren. 10.Herr Fehrenbach, wenn nun die bekannte gute Fee erschiene und würde dem Bürgermeister Fehrenbach für das kommende Jahr 3 dienstliche Wünsche erfüllen, welche Wünsche würden Sie dann äußern? Erstens,
dass der Lebensmittelmarkt seine Pforten öffnet. Zweitens, dass wir
ohne Neuverschuldung auskommen. Und Drittens, dass mir die gute Fee für
die Folgejahre noch einen Wunsch offen lässt. Herr
Fehrenbach, herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit.
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